Ablauf einer Blutspende

Blutspendern ist das Verfahren bereits bekannt. Wer jedoch zum ersten Mal spendet oder noch nicht ganz entschlossen ist, hat wahrscheinlich viele Fragen oder auch Bedenken. Um Ihnen Ihre Entscheidung etwas zu erleichtern, stellen wir Ihnen hier die wichtigsten Stationen einer Blutspende vor und hoffen, auch Sie bald bei einem unserer Blutspendetermine begrüßen zu dürfen.

Bitte beachten Sie, dass Sie mindestens 12 Stunden vor der Blutspende keinen Alkohol trinken, dafür aber ausreichend essen und trinken (alkoholfrei) und Sie sich körperlich fit und gesund fühlen.

 
Anmeldung
Hier werden zunächst Ihre persönlichen Daten aufgenommen. Bei der ersten Blutspende bringen Sie dazu bitte Ihren Personalausweis mit. Danach erhalten Sie dann Ihren persönlichen Blutspendeausweis per Post. 
  
  
Medizinischer Fragebogen
Bei der Anmeldung erhalten Sie einen Fragebogen mit wichtigen Informationen und Fragen rund um Ihre Gesundheit. Diesen sollten Sie direkt nach der Anmeldung in Ruhe ausfüllen.
  
  
Ärztliche Untersuchung
Hierbei werden Blutdruck, Puls und Körpertemperatur gemessen. Nach der Überprüfung Ihrer Kreislauffunktionen besprechen Sie mit dem Arzt Ihren ausgefüllten Fragebogen.
  
  
Bestimmung des Hämoglobinwertes
Der Hämoglobinwert* in Ihrem Blut wird mittels eines Gerätes ohne Einstich am Finger bestimmt. Bei Erstspendern wird an dieser Stelle mittels eines Blutstropfen aus dem Ohrläppchen die Blutgruppe mit Hilfe eines Schnelltests vorläufig ermittelt. Die endgültige Blutgruppenbestimmung findet im Nachgang im Labor statt und wird dann auf Ihrem persönlichen Blutspendeausweis eingetragen.
  
  
Die Blutspende
wird von unseren erfahrenen Krankenschwestern/-pflegern durchgeführt und dauert selten länger als 10 Minuten. Hierbei spenden Sie ca. 500 ml Blut.
  
  
Vertraulicher Selbstausschluss
Sie haben die Möglichkeit, Ihre Spende durch den Selbstausschluss anonym von der Verwendbarkeit auszuschließen.
  
  
Imbiss & Ausspannen
Nach einer ca. zehnminütigen Ruhepause auf der Liege ist es sehr wichtig, dass Sie noch etwas essen, viel trinken (natürlich alkoholfrei) und sich noch etwas entspannen.

Bei einem zu niedrigen Hb-Wert besitzt der Spender zu wenig roten Blutfarbstoff. Somit hat er keine ausreichenden Eisenreserven für eine gesteigerte Neubildung von voll funktionsfähigen Erythrozyten
(= rote Blutkörperchen). Eine Blutspende ist dann zum Schutz des Spenders leider nicht möglich.